Archiv für Februar 2014

„Subjektiver Idealismus“

Schlecht gelaunte Zeitgenossen könnten uns an dieser Stelle Vorhaltungen machen wegen fehlendem Niveau.
Doch darauf sind wir vorbereitet, sozusagen präpariert
und wir reagieren so:

„Sinnvolle Komponente einer mehrdimensionalen Bekämpfungsstrategie“

„Es macht sich nicht mal mehr jemand die Mühe, wenigstens noch einen Spaßanruf abzusetzen.“

Die Hotline war mal eine große Nummer. Im Herbst 2011 hatte der Bundesverfassungsschutz die (02 21) 792-66 00 mit großem Bohei freigeschaltet: Eine Aussteiger-Hotline für Linksextreme sei es, „rund um die Uhr“ erreichbar. Mit einer Aussteiger-Hotline wollte der Verfassungsschutz Autonome aus der Szene holen. Die Bilanz zweieinhalb Jahre später: Niemand ruft an.

Vielleicht schafft es ja der TAZ-Artikel wieder für etwas mehr Motivation in Bezug auf Spaßanrufe zu sorgen.

„Move!“

ich will hier weg doch ich weiß nich wie
ich weiß nur wohin möglichst weit weg vom kiez
weit weg von allem diesem stress und beef
weit weg i guess it’s time to leave…

„Ekstase und Schock“

Die Autoren nähern sich Fans, Fußballern und „Barra Bravas“ an, besuchen Orte, die dem Touristen für immer verborgen bleiben werden, und zeigen Aufnahmen an Orten, an denen bisher keine Kamera Zutritt hatte.

24.02.2014 – 22:00 Uhr – WDR : Ekstase und Schock – Die Fußballhauptstadt Buenos Aires aus der Reihe „die story“

*** UPDATE ***
Hier kann man sich die Doku in der Mediathek ansehen.

„Ich muss nochmal kurz los…“

Wilde Geschichte zum Start der Staatsmeisterschaft des Distrito Federal in Brasilien. Das Spiel zwischen Brasília und Formosa konnte nicht angepfiffen werden, da die Spieler des Gästeteams keine Schuhe hatten. Diese befanden sich im Mannschaftsbus, der seit dem Vorabend der Begegnung verschwunden war. Als der Busfahrer 24 Stunden später mit dem Bus, allerdings ohne die Schuhe, wieder auftauchte, gab er zu Protokoll von Banditen überfallen und zum Alkoholkonsum gezwungen worden zu sein. Eine Befragung durch die Polizei deckte Widersprüche in seinen Aussagen auf. Letztlich stellte sich heraus, dass der Fahrer den Bus am Vorabend des Spiels für eine Kneipentour durch die Stadt nutzte, Crack geraucht sowie Prostituierte in den Bus bestellt hatte und, als sich sein Geld dem Ende neigte, Teile der Mannschaftsausrüstung verkaufte.