Archiv für August 2013

„Das peinliche Biten bitte vermeiden“

Düsseldorf feiert sich selbst. Kaum ist das Intro vorbei, tauchen bereits die ersten Videos im Netz auf. Ist wohl leider so in der heutigen Zeit. Für diejenigen, die noch nicht so lange dabei sind: Inspiriert haben dürfte eine Live-Action der Südkurve Zürich im UEFA Cup 2007 gegen Leverkusen.

„Die Revolte ist in mir“

Was bei The Smith-Zitaten funktioniert, klappt natürlich auch mit Tocotronic! Einmal für Freunde von Entenhausen bei This Duck is Tocotronic oder alternativ bei This Boy Is Charlietronic.

„Präambel zur Dialektik unseres Seins“

Fußball ist ein kontinuierliches Ereignis, kein ephemeres Event . Er ist der Inbegriff alles Gesellschaftlichen.

Seine multidimensionale ubiquitäre Heterotopie verifiziert sich zum einen auf maximal 120 × 80 m sowie 120 Minuten plus Elfmeterschießen, zum anderen in der Reflexion funktional-struktureller Emotionen. Die durch diese Reflexion fokussierter Sensibilität konstatierte Reduktion sozialer Komplexität ist weniger als Konzentration von Simplizität zu verstehen, als vielmehr Basis und Initium intrinsischer wie extrinsischer Interaktionen hin zur Akzeptanz der normativen Faktizität des Möglichen und damit essentiell zur Manifestation einer Kultur der humanitas.

Möge diese gemeinschafts- und kulturstiftende Deklinierung des Objektiven in einer Intensivierung des Subjektiven wie Kollektiven resultieren. So bleibt auch mit der nötigen Reflexion die noch nötigere Obsession erhalten. Für den Sport. Und den Spaß. Am Fußball. Am Leben. Am Siegen.

In Hoffenheim existiert, wie ich heute im Zeit Quiz erfahren habe, ein Akademiker-Fanclub. Irgendwie strange. Auch ich bin den ganzen Stumpfsinn im Rahmen eines Fußball-Wochenendes leid, ob jetzt aber ein elitärer Kreis an Snobs, Poppern und Yuppies der richtige Umgang ist, wage ich zu bezweifeln. Wie unterschiedlich dieser Fanclub letztlich doch im Vergleich zum typischen Stadionbesucher ist, zeigt sich dann beim eigens hergestellten Merchandise.

„Eine Gefahr für Leib und Leben“

Nach Abwägung aller Umstände,die wir getroffen haben, war es die absolut geeignetste Maßnahme, um nachher noch eine größere Lebensgefahr für alle Unbeteiligten abzuwenden.

Tatbestand der Volksverhetzung. Blockstürme, Spielfeldsturm und sogar ein Spielfeldabbruch (!). Stefanie Dahremöller, an wen erinnerst du mich noch gleich?!

“Graffiti und Tränengas”

Ende Mai 2013 gingen die Istanbuler auf die Barrikaden. Seitdem grassiert der Protestvirus in der Stadt. Im Gezi-Park protestieren die Kreativen auf ihre Art gegen den Muff von Moral und Kapital.

Wer die Sendung auf Phoenix verpasst hat, kann dies mit Hilfe der 3Sat-Mediathek nachholen.