Archiv für Juli 2013

„Know your enemy“

Polizisten sind nicht wie andere Bürger, sie haben besondere Pflichten gegenüber dem Staat – so unterliegen sie dem Legalitätsprinzip, haben also Straftaten, von denen sie Kenntnis erlangen, zu verfolgen – ganz unabhängig davon, in welchem Ressort der Polizei sie tätig sind. Sie haben einzuschreiten bzw. ihr Wissen an die Polizei/Staatsanwalt weiterzugeben. Dies gilt auch in ihrer Freizeit, wenngleich mit gewissen Einschränkungen in strafrechtlicher Hinsicht was sie selbst betrifft – dienstrechtlich würden sie aber einen Verstoß begehen. Es wäre zudem immer eine Einzelfallabwägung, ob das öffentliche Interesse höher steht als das Interesse des Polizisten an ihrer Privatsphäre. Beachtet man aber, wie hoch der Staat das Vorgehen gegen Fußballfans, besonders aus der Ultraszene, gewichtet, und auch wie intensiv die Medien immer darauf reagieren, dann wird man kaum jemals von einem geringeren öffentlichen Interesse an der Strafverfolgung gegenüber Fußballfans und einem höher zu bewertenden Interesse an einer Privatsphäre des Polizeibeamten ausgehen können: mit anderen Worten, er wäre gezwungen, bei Delikten einzuschreiten und zu ermitteln, ja diese bereits im Vorfeld zu verhindern und dabei mitzuwirken. Ein Polizist ist eben nicht wie jeder andere Bürger. Und deswegen ist seine bloße Anwesenheit für manche Kreise gefährlich.

Wahre Worte.

„Original Ultras“

Es gibt nur cool und uncool und wie man sich fühlt

Vielleicht schaffen es deutsche Szenen auch irgendwann mal als Vorbild gesehen und nachgeahmt zu werden. Ich wünsche es mir!

„You didn‘t do your job“

„This is a big deal to me, to have somebody who could get onto the airfield and who could do that kind of damage, that kind extensive graffiti to an aircraft, and not be seen,“ said Los Angeles Airport Police Chief Patrick Gannon. „I‘m not happy about it.“

„This is where the magic happens“

Wir werden kämpfen und lieben und hassen.
Wir werden uns fragen und zählen uns nie zu den Massen.
Wir werden merken und eure Normen nie verstehen.
Und wenn es dann so weit ist, die Faust aus der Tasche ziehen.

„Deutschland schafft sich ab“

Die Hamburger Morgenpost berichtet über eine „Behördenposse in Eppendorf“. Hier soll eine dreiköpfige Familie 100€ Bußgeld zahlen, weil sie einen Zettel mit einem Wohnungsgesuch an einen Laternenpfahl geklebt haben. Die ganze Story ist schon absurd genug, wenn man sich aber mal die Mühe macht und die Kommentare zu dem Artikel liest, weiß man, warum diese Gesellschaft vor dem Abgrund steht. Es folgen einige Highlights:

16.07.2013
12:29 Uhr
Hanns (Gast) sagt:
Das ist noch viel zu wenig, wo man hinschaut kleben irgenwelche Zettel, Miniwerbung etc. egal ob an Parkscheinautomaten, Verkehrsampeln, Trafohäuschen, Fernmeldekästen. Es ist einfach eine Pest. Ich biete mich an ,der Familie tag für tag kostenlos die Wohnungstüre zuzukleistern. Ob er wohl begeistert ist? Oder zeigt er mich an?

15.07.2013
10:46 Uhr
selbstschuld (Gast) sagt:
100,30€ ist zu viel, aber vollkommen okay, wenn das hier jeder machen dürfte, dann wär aber was los

15.07.2013
09:52 Uhr
berndbaer (Gast) sagt:
Richtig so. Kind sieht lustige Zeichnung, ist abgelenkt, achtet nicht mehr auf den Verkehr und schon ist es passiert. Und einfach nur, weil so ein Zettel da klebte, wo er nich hingehört. Wer öffentlich nach Tieren, Wohnungen oder sonstigem sucht, sollte sich über die Konsequenzen seines Wildplakatierens machen und nich hinterher rumjaulen und einen auf Mitleid machen. Schließlich entfernen die wenigsten ihre Zettel nachher auch richtig, daher ….. RICHTIG SO!

14.07.2013
17:00 Uhr
Mike (Gast) sagt:
In dieser Stadt machen schon zu lange zu viele was sie wollen und halten Gesetze und Verordnungen für eine persönliche Auslegungssache – so funktioniert eine Gesellschaft aber nicht , wenn sich immer mehr Egoisten ohne Rücksicht auf Kosten ein bequemes Leben machen !