Archiv für November 2012

„Warum braucht der deutsche Fußball überhaupt ein Sicherheitspapier?“

Immerhin machen wir Vorschläge, wie man etwas verändern kann, was viele seit Jahren kritisieren. Das dann pauschal abzulehnen, ist doch zu billig. Ich habe vielen Kritikern gesagt: Macht jetzt neue Vorschläge, statt hinterher über den lahmen Verband, der nichts tut, zu schimpfen

Ich habe etliche Gespräche mit Fanvertretern und Ultras geführt und dort sehr viel Zuspruch für unsere Überlegungen erhalten. Diese sagen aber auch, dass sie das in ihren Gruppen nicht so offen befürworten können, weil sie sonst Ärger kriegen. Das finde ich sehr schade.

Ich weiß zumindest, wer den größten Wind macht. Ob das aber die Vertreter aller Ultras oder Fans sind, ob sie gewählt oder wodurch auch immer in ihre Rolle berufen wurden, ist ein sehr spannendes Thema. Ich kann da nur sagen, dass es notwendig wäre, dass auch Fans und Ultras Strukturen finden, die legitimierte Gesprächspartner hervorbringen.

Peter Peters, Vize-Präsident des Ligaverbands, lebt offenbar in seiner eigenen Welt und schildert in dem Interview mit Rafael Buschmann seine skurrile Sicht der Dinge. Wenn das mal keine Grundlage für zukünftige Diskussionen darstellt …

„Vereine wollen nicht politisch sein“

Seit den 90-ern gilt Rechtsextremismus unter Fans als Problem von gestern oder als Problem des Ostens. Doch latent seien auch im Westen Haltungen wie Autoritarismus, Sozialdarwinismus, weißes Überlegenheitsdenken und aggressive Männlichkeit vorhanden gewesen, sagt Gerd Dembowski, Fan-Konfliktorscher und Mitarbeiter der Kompetenzgruppe Fan-Kulturen an der Universität Hannover. Nun zeige sich dieser Meinungskampf in einigen Bundesligastadien wieder offen.

Die Zeit berichtet mal wieder über aktuelle Probleme in Aachen, Braunschweig und Dortmund. Zwar nichts neues, aber wichtig, dass hier eine Öffentlichkeit geschaffen wird.

„I predict a riot“

Harte Nummer, wie hier der Ernstfall geprobt wird. ACAB!
Gesehen und geklaut bei An sich assich.

„Direkt aus Mainz!“

Ich glaub es nicht. Die Meenzer Metzger haben tatsächlich eine Stellungnahme verfasst, die mit diversen Äußerungen und Vorurteilen in einem Forum rund um Eintracht Frankfurt aufräumen soll. Dabei geht es um weltbewegende Themen wie öffentliche Verkehrsmittel, potentielle Auswärtsfahrerzahlen und sogar um Glashäuser. Wenn man sonst keine Probleme hat. Fehlt nur noch, dass das Ding Kommuniqué oder Communicati genannt wird.

„Im Fokus: Trainwriting“