Archiv für Juli 2012

„Wir vertrauen der DFB-Gerichtsbarkeit“

Der Karlsruher SC hat´s vorgemacht. Sollte die Partie am vergangenen Wochenende gegen den Halleschen FC im Wildparkstadion zunächst ohne Zuschauer stattfinden, verfolgten immerhin 13.735 Interessierte das Geschehen auf dem Rasen. Die Gründe dafür sind doch so einfach und könnten nun auch Fortuna Düsseldorf eine entsprechende Möglichkeit bieten, das vom DFB verhängte Geisterspiel beim Derby gegen Mönchengladbach zu umgehen. Denn das am 9. Juli ergangene Urteil gegen den KSC hatte zum Zeitpunkt des Spiels noch keine Rechtskraft. Erst am Montag wurde der Termin vor dem DFB-Bundesgericht im Fall Karlsruhe angesetzt.

Sollte nun wiederrum im Fall der Düsseldorfer das Sportgericht das Urteil bestätigen, könnte Fortuna das DFB-Bundesgericht anrufen. Bis dieses zusammentritt, könnte es dauern. Sind es wie im Fall Karlsruhe mehr als drei Wochen, könnte das rheinische Derby Fortuna gegen Gladbach ohne Zuschauerbeschränkungen stattfinden.

Schade Schokolade, lieber DFB!

„Keep it dirty“

Folgende Nachricht erreichte mich heute aus Köln:

„Sie kleben überall – auf Straßenschildern, Häuserfassaden, Stromkästen, Bushaltestellen und sogar Ampeln. Mittlerweile scheint das Pappen von Aufklebern ein regelrechter Sport geworden zu sein. Für die Stadt ist es jedoch ein millionenschweres Ärgernis. Deshalb haben Stadt, AWB und KVB jetzt eine Kampagne gegen das wilde Kleben gestartet. „Klebt euch nicht zu“, heißt die Initiative. Als Kooperationspartner ist auch der 1.FC Köln [sic!] beteiligt. Fußballprofi Christian Clemens hat sich als Pate für die Aktion zur Verfügung gestellt. Viele Fans des FC nutzen Aufkleber als Werbung für ihren Club und die Fangruppierungen. Um die Bürger zu wecken und zu aktivieren, hat die Stadt die App „Sag‘s uns“ bereitgestellt. Hier können Verunreinigungen gemeldet werden, die dann auch schnellstmöglich beseitigt werden soll. „In anderen Städten hat das schon einen enormen Zuspruch“, hofft Kahlen auch für Köln.“

Wer Wind sät …

„Hamburger Schule“

Wo fing es an? Was ist passiert?
Hast Du denn niemals richtig rebelliert?
Kannst Du nicht richtig laufen? Oder was lief schief?
Und sitzt die Wunde tief in Deinem Innern?
Kannst Du Dich nicht erinnern?
Bist Du nicht immer noch, Gott weiß wie, privilegiert?

Neben dem Sterne-Song kann ich jedem Kulturinteressierten nur den Christian Ulmen-Film Jonas nahelegen. Was hat dich bloß so ruiniert ist für selbigen nämlich der Titeltrack. Neben Ulmens schauspielerischer Klasse offenbart der Film rückblickend ein völlig anderes Bild auf die eigene Schulzeit.

„Die Coolness muss mehr so im Subtext mitschwingen“

„Frank, Contenance!“

„Schnapp sie dir Schäuble, gleich heute, alle in Deutschland gehören durchleuchtet“

Wer bei YouTube unter einem Pseudonym kommentieren will, soll das neuerdings begründen. Google wäre es lieber, wenn jeder seinen Profilnamen von Google+ benutzen würde.

Soso. Wie die Zeit verrät, sollen Youtube-User zukünftig dazu angehalten werden Kommentare mit Klarnamen zu verfassen. Als Grund wird angegeben, dass sich Personen unter Klarnamen wesentlich gesitteter verhalten. Am liebsten wäre es der Google-Tochter, wenn das Youtube-Konto direkt mit entsprechenden Google-Diensten wie Google+ verknüpft wäre. Ein ähnliches Spiel treibt derzeit Konkurrent Facebook. Unter dem Titel: “Hilf uns dabei Facebook zu verbessern” versucht nun Mark Zuckerbergs Online-Netzwerk die echten Namen von Facebooknutzern zu bekommen und befragt die Freunde, ob es sich tatsächlich um den echten Namen handele. Die Antwort bleibe selbstredend anonym und habe keinerlei Auswirkungen auf das Konto des bedauernswerten Freundes. Merkwürdigerweise kam es zuletzt dazu, dass Accounts blockiert wurden und erst nach einer entsprechenden Namensänderung wieder zugänglich waren. Rätselhaft!

Das ist übrigens auch der Grund, warum auf diesem Blog die Kommentarfunktion deaktiviert ist. Wenn sie jemals freigegeben wird, dann nur mit Klarnamen, entsprechender Personalausweiskontrolle und verifiziertem Fingerabdruck. Jawohl!